1D-Motorsimulation beschreibt den Motor als System aus eindimensionalen Leitungen, Volumina, Komponenten und Kennfeldern. Sie wird eingesetzt, um Luftpfad, Abgaspfad, Ladungswechsel, Aufladung, Verbrennung, Kühlung und Betriebspunkte schnell zu berechnen. Im Vergleich zur 3D-CFD liefert sie weniger lokale Geometriedetails, ist dafür aber deutlich schneller und für viele Varianten geeignet. Besonders wertvoll ist sie für Motorarchitektur, Turbo-Matching, Kennfeldaufbau, Verbrauch, Drehmoment und transientes Ansprechverhalten.